Gliedere deinen Kurs

In der Planungsphase kann es hilfreich sein, deinen Kurs in Vorbereitung auf die Dreharbeiten zu skizzieren. Dieser Artikel enthält einige hilfreiche Tipps zur Strukturierung deines Kurses und weist auf einige Must-Haves für alle deine Kurseinheiten hin.

In diesem Artikel:

 

Eine klare Struktur macht es deinen Mitgliedern leicht, in den Kurs einzusteigen, und sie hilft dir auch bei der Vorbereitung des Filmens. Top Teachers Amelie Satzger und Hallease Narvaez zeigen dir in dieser Einheit aus unserem Kurs Unterrichte auf Skillshare: Plane, veröffentliche und promote einen erfolgreichen Kurs, den kompletten Prozess des Gliedern deines Kurses.

Empfohlene Kursstruktur

Skillshare-Kurse umfassen im Durchschnitt 20 - 60 Minuten vorab aufgezeichneter Videoinhalte, die in eine Reihe von kurzen, 2- bis 8-minütigen Unterrichtseinheiten (oder Videos) unterteilt sind. Dadurch soll sichergestellt werden, dass der Kurs verdaulich und in einer klaren Reihenfolge organisiert ist. Hier ist die allgemeine Struktur, die wir empfehlen:

  • Einführungsvideo: Ein kurzes, inspirierendes Video, das sich wie ein Filmtrailer anfühlt. Es fasst zusammen, was die Teilnehmer:innen in deinem Kurs lernen können, und baut eine persönliche Verbindung zwischen dir und deinen Teilnehmern:innen auf.
  • Projektvideo: Eine kurze Erklärung für das Projekt, das deine Teilnehmer:innen abschließen werden.
  • Kurslektionen: Die Abfolge von Lektionen, die grundlegende Konzepte vermitteln und/oder die Schritte zum Abschluss des Projekts skizzieren.
  • Abschlussvideo: Ein abschließendes Video zum Abschluss und zur Zusammenfassung des Kurses. Dieser Artikel behandelt die wesentlichen Elemente jeder dieser Kurskomponenten, sodass du sicher sein kannst, dass du sie bei der Entwicklung deines Kurses einplanst.

Planung und Skripterstellung

Während du dich noch in der Planungsphase befindest, ist es hilfreich, deine wichtigsten Gesprächsthemen, das Format für jede Lektion und die zusätzlichen Medien, die du benötigst, zu skizzieren, damit du angemessen vorbereitet bist, um mit dem Filmen deines Kurses zu beginnen. Das Template für die Kursplanung ist dabei hilfreich!

Hier sind ein paar Dinge, die du in der Planungsphase berücksichtigen musst:

Lektionstitel

Jede Lektion in deinem Kurs sollte einen klaren, prägnanten Titel haben, der das in dieser Lektion gelehrte Konzept erklärt. Zusammengenommen bieten deine Lektionstitel einen Überblick über deinen Kurs auf einen Blick. Deine aktuellen Teilnehmer:innen verwenden die Unterrichtsvideowarteschlange, um durch deinen Kurs zu navigieren, während potenzielle Teilnehmer:innen durch die Titel scrollen, um zu sehen, ob dein Kurs für sie geeignet ist. Titel sind also wirklich wichtig!

Ähnlich wie bei den Kurstiteln empfehlen wir dir, sobald du der Veröffentlichung näher kommst, deine Unterrichtstitel zu überdenken und ihnen den letzten Schliff zu geben. Weitere Informationen zu diesem Prozess findest du im Artikel Kurs-Merchandising und SEO.

Videoformat

Schreibe auf, wie du es planst, jede Kurseinheit zu filmen und zu bearbeiten, damit du beginnst, den Aufbau, deine Ausrüstungsanforderungen und wie sie in deinen Gesamtkurs passen, zu visualisieren. Einige der ansprechendsten Kurse enthalten eine Mischung aus Videoformaten, wie z. B.

  • Talking Head: Eine Aufnahme von dir, wie du direkt in die Kamera sprichst.
  • Folienpräsentation: Einfache textbasierte Folien mit Voiceover.
  • Screencast: Für Software-Demos oder Folienpräsentationen auf einem Computer.
  • Physische Demonstration: Für Live-Tutorials wie Zeichnen oder Malen.

Medien und visuelle Elemente

Kursleiter:innen verwenden auch eine Vielzahl zusätzlicher Medien, um ihren Kurs zu erweitern, wie z. B. visuelle Bilder/Standbilder, Beispiele, Folien, B-Roll, Animationen, Grafiken und Musik. In der Regel empfehlen wir für Talking Head Aufnahmen, die Dinge in deinen Lektionen alle 30 bis 45 Sekunden oder in deinem Einführungsvideo alle 3 bis 5 Sekunden mit einer neuen Kameraperspektive, Grafik oder Folie zu ändern. Notiere dir also, welche Medien du jetzt benötigst, damit du sie später für das Filmen und Bearbeiten vorbereiten kannst.

Länge des Kurses

Wir empfehlen, jedes Lektionsvideo kurz zu halten: Zwischen 2 und 8 Minuten sind großartig. Wenn du die Länge jedes Videos im Voraus abschätzt, kannst du vorausplanen und den Gesamtumfang deines Kurses visualisieren.

Gesprächspunkte und Schlüsselkonzepte

Jede Lektion kann eine Demonstration von Techniken, Konzepten, Beispielen sowie deiner einzigartigen Perspektive beinhalten! Notiere einige wichtige Gesprächspunkte, die du unbedingt abdecken möchtest, um sicherzustellen, dass du später nicht zurückgehst und alles, was du verpasst hast, erneut filmen musst! Versuche im Idealfall, sich auf ein Schlüsselkonzept oder einen Projektschritt pro Kurseinheit zu konzentrieren, damit du deine Teilnehmer:innen nicht überforderst.

Einige Kursleiter:innen ziehen es vor, für jedes Video ein vollständiges Drehbuch zu schreiben. Andere Kursleiter:innen erstellen Stichpunkte für jede Lektion und sprechen sie organisch durch, um sicherzustellen, dass sie jeden Punkt treffen. Welche Herangehensweise du wählst, liegt ganz bei dir – das Wichtigste ist, dass sich deine Präsentation vor der Kamera natürlich, gesprächig und nicht offensichtlich nach einem Drehbuch anfühlt. Weitere Tipps, wie du deine Einheiten vor der Kamera präsentieren kannst, findest du im Artikel So unterrichtest du mit Selbstvertrauen.

Plane dein Einführungsvideo

Dein Einführungsvideo ist im Grunde der Filmtrailer für deinen Kurs. Es ist das erste, was Teilnehmer:innen sehen, wenn sie auf deinen Kurs klicken, und der einzige Teil deines Videoinhalts, den Nichtmitglieder sehen können. Es sollte also sowohl angemessen erklären, worum es in dem Kurs geht, als auch Begeisterung für das wecken, was du unterrichten wirst!

Jeder/-e Kursleiter:in geht anders mit den Einführungsvideos um, aber wir empfehlen ein paar Schlüsselelemente, um sicherzustellen, dass dein Einführungsvideo wirklich die Aufmerksamkeit deiner Teilnehmer:innen auf sich zieht.

  • Beginne mit einem Aufhänger. Stelle das Thema des Kurses so vor, sodass deine Teilnehmer:innen sich für deinen Kurs begeistern. Wähle etwas, das sich für dich und deinen Kurs authentisch anfühlt – schau dir unsere Beispiele unten für ein paar Ideen an.
  • Stelle dich vor und beweise deine Autorität als Kursleiter:in Dies ist unglaublich wichtig für den Erfolg deines Kurses. Dein Einführungsvideo ist eine Gelegenheit, eine authentische Verbindung zu deinen Teilnehmern:innen herzustellen und auch zu argumentieren, warum sie von dir lernen sollten. Wir empfehlen, über deine Erfahrungen mit dem von dir unterrichteten Thema zu sprechen und einige deiner beruflichen Erfolge und Beispiele deiner Arbeit zu teilen. Das Hinzufügen von Bildern zur Unterstützung deiner Beispiele ist unerlässlich!
  • Hebe das Leistungsversprechen deines Kurses deutlich hervor Erkläre, welche Kernkompetenz du in diesem Kurs unterrichtest. Darüber hinaus musst du erklären, warum dieser Skill in einem breiteren Kontext wichtig ist oder wie die Teilnehmer:innen ihn außerhalb des Kurses anwenden können. Eine Möglichkeit, dies in deinem Video zu formulieren, besteht darin, zu sagen: "Das Erlernen dieser Fertigkeit ist wichtig, weil ____" und/oder "Am Ende dieses Kurses kannst du ____", und fülle die Lücken entsprechend aus.
  • Erkläre deinen Anteil an dem Kurs. Dies ist optional, wird aber empfohlen. Was macht dich so aufgeregt, diese speziellen Kurse zu unterrichten? Warum liebst du deine Arbeit? Dein Kurs sollte sich um deine Sichtweise als Experte auf deinem Gebiet drehen.
  • Erwähne, für wen der Kurs erstellt wurde. Nenne deine Zielgruppe für deinen Kurs. Ist es zum Beispiel für Anfänger:innen und Bastler:innen oder für Profis?
  • Unterstreiche Kompetenzen oder Werkzeuge, die deine Teilnehmer:innen benötigen könnten. Welche spezifischen Hintergrundkenntnisse oder Fachkenntnisse benötigen deine Teilnehmer:innen, um problemlos in den Kurs einzusteigen? Welche spezifischen Tools oder Software benötigen deine Teilnehmer:innen, um das Projekt abzuschließen?
  • Stellen kurz den Aufbau deines Kurses und die wichtigsten Skills dar, die die Teilnehmer:innen lernen werden. Ein Überblick über die Einheiten deines Kurses und/oder die wichtigsten Schritte des Projekts sind ebenfalls hilfreich.
  • Fasse das Kursprojekt zusammen. Erkläre kurz, was deine Teilnehmer:innen in diesem Kurs machen werden – Du wirst in deinem Projektvideo tiefer in das Projekt eintauchen.
  • Beende alles mit einem Element der Begeisterung! Indem du dein Einführungsvideo mit einer kurzen Aussage, wie z. B. "Lass uns anfangen!" oder "Wir sehen uns in dem ersten Unterricht!" abschließt, kann dir helfen, den richtigen Ton für den Rest deines Kurses anzugeben.

Zur Vorbereitung auf die Dreharbeiten solltest du außerdem Folgendes beachten:

  • Versuche, dein Einführungsvideo nicht länger als zwei Minuten zu machen.
  • Um eine Verbindung zu deinen Teilnehmern:innen herzustellen, empfehlen wir dringend, dass dein Einführungsvideo ein Bild von dir enthält, bei welchem du in die Kamera sprichst, auch bekannt als "Talking Head".
  • Zusätzlich zu Beispielen deiner eigenen Arbeit und des Projekts sollte dein Einführungsvideo eine Vielzahl von visuellen Elementen enthalten, um die Teilnehmer:innen anzulocken zu beschäftigen. B-Roll ist dafür perfekt, aber einige Kursleiter:innen fügen auch animierte Grafiken oder Overlays hinzu. Scheue dich nicht, mit diesem Video kreativ zu werden!
  • Schließlich ist das Hinzufügen von etwas leiser, optimistischer Hintergrundmusik zu deinem Einführungsvideo eine großartige Möglichkeit, dein Video zu verbessern und die Stimmung für deinen Kurs einzustellen.
Wir empfehlen zwar, sowohl deinem Einführungsvideo als auch deinem Abschlussvideo Musik hinzuzufügen. Es ist jedoch besser, sie nicht während des Kurses zu verwenden, da Musik vom Kurs ablenken kann.

Wirf einen Blick auf die folgenden Kurse, um einige hervorragende und umfassende Einführungsvideos zu sehen:

  • In Khadija Karachiwalas Einführungsvideo für ihren Kurs Erlebe die Natur: Ein Leitfaden für Anfänger:innen zum Aquarellieren von Landschaften stellt sie in den ersten beiden Sätzen einen Aufhänger (in Form einer rhetorischen Frage) und das Leistungsversprechen des Kurses vor. Sie fährt fort, über ihren Hintergrund und ihre spezifischen Gründe für das Unterrichten dieses Kurses zu sprechen – diese sind für die Teilnehmer:innen wichtig. Da sich dies auf das Malen mit Aquarellfarben im Freien konzentriert, hat Khadija zusätzlich zu Auszügen aus ihrem Kurs viel B-Roll von ihrem Spaziergang durch die Landschaft aufgenommen, um das, was sie unterrichten wird, zu erweitern.
  • Im Einführungsvideo für seinen Kurs Kinematografische Grundlagen: Einführung in Beleuchtungstechniken beginnt Zak Mulligan mit einem visuellen Aufhänger: ein lustiges B-Roll, in dem er mit verschiedenen Beleuchtungseinstellungen spielt. Während diese B-Roll-Stunde stimmungsvoll und cineastisch ist (es ist ein Filmbeleuchtungskurs!), wird sein Filmmaterial mit dem sprechenden Kopf mit einer Webcam in einem kleinen, hellen Innenraum aufgenommen. Das Wechseln zwischen diesen beiden Formaten in seinem Intro gibt Zac das Beste aus beiden Welten: Er zeigt seine spektakulären Beleuchtungsdemos, gleicht sie aber mit Aufnahmen aus, die wärmer und zugänglicher sind.
  • Im Intro von Top Teacher Simon Ip für zeilenlose Illustrationen in Procreate 101: Zeichnen mit Farbe und Form dreht sich alles um das Wertversprechen! Er beginnt mit einem fesselnden Aufhänger über die Schönheit linienloser Kunst. Anschließend skizziert er die Schlüsselkompetenzen, die die Teilnehmer:innen lernen werden, was von aussagekräftigen grafischen Folien begleitet wird. Er verwendet auch einige einfache Bewegungsgrafiken und B-Roll, um seinem Video Energie zu verleihen.

Einen umfassenden Überblick darüber, was ein großartiges Einführungsvideo ausmacht, findest du unter DIY-Videoproduktion: So erstellst du ein überzeugendes Einführungsvideo von Lee Cohen, der mit einigen anderen Skillshare-Kursleiter:innen zusammengearbeitet hat, um ihre Kurse zu produzieren!

Plane dein Projektvideo

Mit deinem Projektvideo präsentierst du deinen Teilnehmern:innen dein Kursprojekt. In diesem Video empfehlen wir dir:

  • Erläutere die endgültige Leistung. Oder mit anderen Worten, wie das endgültige Format des Projekts aussehen wird. Vielleicht möchtest du auch hinzufügen, wonach du in ihren Projekten suchst oder sogar welche Techniken oder Prinzipien sie bei ihrer Arbeit anwenden sollten.
  • Gib Kontext. Warum hast du dieses Projekt für diesen Kurs ausgewählt? Was magst du daran?
  • Fasse die Schritte zusammen, die deine Teilnehmer:innen unternehmen müssen, um das Projekt abzuschließen. Gehe die verschiedenen Schritte durch und erwähne, welche Materialien oder Werkzeuge sie unterwegs benötigen könnten.
  • Erinnere deine Teilnehmer:innen daran, ihre Projekte in der Projektgalerie zu veröffentlichen. Es kann hilfreich sein, den Teilnehmern:innen schnell zu erklären, wie sie ihr Projekt in dem Kurs hochladen können, und sie daran zu erinnern, dass du Feedback zu ihrer Arbeit geben wirst.
  • Gib deinen Teilnehmern:innen den ersten Handlungsschritt. Manchmal ist gerade der Anfang die größte Hürde für Teilnehmer:innen beim Abschluss von Projekten. Was müssen deine Teilnehmer:innen unbedingt als Erstes tun, um das Projekt zu initiieren? Vielleicht müssen sie sich die Projektbeschreibung ansehen, die Projektressourcen herunterladen oder ihre Materialien besorgen.

Plane deinen Kursunterricht

Dein Kurs ist die Substanz deines Kurses – betrachte ihn als das "Hauptgericht" des Kursessens. Wie oben erwähnt, umfasst der durchschnittliche Kurs 20 - 60 Minuten aufgezeichneter Videoinhalte, die in eine Reihe von kurzen 2- bis 8-minütigen Lektionen (oder Videos) unterteilt sind.

Um die Konzentration deiner Teilnehmer:innen aufrechtzuerhalten, versuche, nicht mehr als ein Kernkonzept oder einen Schritt pro Lektion einzubeziehen, und lege Wert darauf, diese Schlüsselidee im Voraus zu definieren. Während der Planungsphase empfehlen wir dir, die wichtigsten Punkte für jede Kurseinheit in deinem Template zu notieren.

Überlege dir, wie du deine Kurseiheiten aufwerten kannst - füge diese Notizen auch in dein Template ein. Hier sind ein paar Ideen:

Buchstütze deinen Unterricht

Erstelle eine "mentale Landkarte" deines Kurses, indem du zu Beginn und am Ende deines Kurses konsistente Hinweise einfügst. Du kannst am Anfang jedes Lektionsvideos eine kurze Titelfolie hinzufügen, die entweder im Video selbst oder im Titelbild des Lektionsvideos bearbeitet wird, und eine kurze Folie am Ende, die die wichtigsten Erkenntnisse zusammenfasst. Diese Ergänzungen können den Teilnehmern:innen eine hilfreiche Orientierung geben und Kohärenz in deines Kurses schaffen.

Variiere deine visuellen Elemente

Wie bereits erwähnt, hilft das Variieren deiner visuellen Elemente dabei, eine fesselnde Lektion zu gestalten! Überlege, wie du verschiedene Videoformate in deinem Kurs sowie B-Roll verwenden kannst, um deinen Kurs zu erweitern. Folien oder Grafiken können dir dabei helfen, deine Präsentation zu leiten, das Tempo deines Kurses festzulegen und Kernpunkte für deine Teilnehmer:innen hervorzuheben. Wie oben erwähnt, empfehlen wir für Talking Head Aufnahmen in deinem Kurs alle 30-45 Sekunden mit einer neuen Kameraperspektive, Grafik oder Folie zu wechseln.

Lass deine Persönlichkeit durchscheinen

Lass dich in deinem Kurs von deinen eigenen Erfahrungen leiten. Teile Tipps und Tricks oder Hacks, die du gefunden hast. Mach dir keine Gedanken über den "richtigen" Weg, etwas zu tun – teile deinen Weg! Antizipiere, wo ein/-e Teilnehmer:in Schwierigkeiten haben könnte, und erwähne Strategien, die du verwendet hast, um Hürden zu überwinden. Geschichten, Anekdoten und sogar Witze sind ebenfalls hilfreich, um Konzepte einprägsam zu machen, damit die Teilnehmer:innen mit dir in Kontakt treten können.

Wie hier und an anderer Stelle erwähnt, ist es wichtig, beim Filmen deines Kurses ein Gefühl der Authentizität vor der Kamera zu bewahren und Wege zu finden, deine kreativen Entscheidungen den Teilnehmern:innen sorgfältig zu erklären. Weitere Tipps, wie du dich vor der Kamera wohlfühlst und klare und informative Kurseinheiten gibst, findest du im Artikel So unterrichtest du mit Selbstvertrauen.

Plane dein Abschlussvideo

In deinem Abschlussvideo empfehlen wir Folgendes:

  • Bedanke dich bei deinen Teilnehmenden Finde einen Weg, deine Teilnehmer:innen dafür zu würdigen, dass sie sich auf diese Reise mit dir begeben, und gratuliere ihnen zum Abschluss des Kurses.
  • Fasse zusammen, was sie im Kurs gelernt haben. Gehe deine Lektionen noch einmal durch und fasse die wichtigsten Punkte zusammen.
  • Erwähne, was sie mitnehmen werden. Auch wenn es nicht unbedingt erforderlich ist, kann es hilfreich sein, hier die Kernkompetenz oder das Wertversprechen des Kurses zu wiederholen. Du kannst es formulieren, indem du sagst: "Wenn es eine Sache gibt, von der ich hoffe, dass du sie aus diesem Kurs mitnimmst, dann ist es ____."
  • Abschließende Erinnerungen. Nutze diese Gelegenheit, um deine Teilnehmer:innen zu bitten, ihre Projekte in der Projektgalerie zu veröffentlichen. Du kannst Teilnehmer:innen auch auffordern, dir auf Skillshare oder in sozialen Medien zu folgen und/oder eine Bewertung abzugeben.

Genau wie dein Einführungsvideo sollte dein Abschluss kurz sein (weniger als zwei Minuten) und dich vor der Kamera (auch bekannt als "Talking Head") zeigen und kann ähnliche Musik und Bilder wie dein Einführungsvideo verwenden, um den Kurs abzuschließen.

Ressourcen

  • Template für die Kursplanung: Verwende diese Vorlage, um deine Gedanken für deinen Kurs zu organisieren und das Filmen und Bearbeiten im Voraus zu planen.